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Selbstliebe

Beraterin Laila: Selbstliebe


Selbstliebe: Foto: © Rohappy / shutterstock / #515194483
Foto: Rohappy / Shutterstock.com

Lieben Sie sich selbst genug? In einer Welt, in der immer mehr von uns gefordert wird, kann es manchmal schwer fallen, sich selbst die Liebe zu schenken, die man eigentlich so dringend brauchen würde. Gesellschaftliche Normen und Vorgaben, Druck von aussen und Erwartungen, die wir teilweise gar nicht erfüllen können, führen nicht selten dazu, dass vor allem eines darunter völlig verloren geht: und zwar die Liebe zu uns selbst. Wir sind so oft damit beschäftigt, etwas oder jemandem hinter zu jagen, dass wir dabei uns selbst verlieren. Oder aber wir haben nie gelernt, uns selbst zu lieben und waren immer nur für andere da. Möglicherweise opfern wir uns auch für unseren Partner/unsere Partnerin oder Kinder auf, die dies vermutlich nicht einmal zu schätzen wissen.

Ist dies der Fall, sollte man in jedem Falle daran arbeiten, sich selbst mehr zu lieben und vor allem auch, sich und den eigenen Bedürfnissen mehr Beachtung zu schenken. In diesem Beitrag gehen wir etwas näher auf die Selbstliebe ein und geben Ihnen Tipps mit auf den Weg, wie Sie diese wieder stärken.

Was genau bedeutet der Begriff “Selbstliebe” überhaupt?

Immer häufiger liest oder hört man den Begriff “Selbstliebe”. Doch was steckt dahinter? Selbstliebe, oder die Liebe zu sich selbst, definiert die Fähigkeit, sich selbst anzunehmen, wertzuschätzen und zu respektieren. Sie bedeutet, dass man sich selbst so annimmt, wie man ist - mit allen Stärken und auch Schwächen. Selbstliebe bedeutet auch, dass man beispielsweise an einem positiven Selbstbild und einem gesunden Selbstwertgefühl arbeitet. Sich selbst zu lieben, geht über das Oberflächliche und auch die körperliche Selbstpflege beispielsweise hinaus. Dahinter steckt vielmehr ein tiefer, innerer Prozess, bei dem einem Selbstreflexion und auch Selbstakzeptanz abverlangt werden. Selbstliebe bedeutet nämlich auch, dass man sich selbst mit Geduld, Freundlichkeit und Mitgefühl entgegentritt. Die Liebe zu sich selbst ist also auch eine Form der Selbstfürsorge, durch die man erkennen kann, welche Bedürfnisse eigentlich in einem schlummern. Bedürfnisse, die man im Alltag und während der Fürsorge für unsere lieben Menschen in unserem Umfeld meist viel zu häufig hinten anstellt.

Auch bedeutet Selbstliebe, dass man sich von den Erwartungen anderer loslöst und stattdessen sich selbst treu bleibt. Auf dem Weg der Selbstliebe lernt man meistens auch, sich von negativen Glaubenssätzen und Selbstzweifeln zu befreien. Stattdessen beginnt man, sich auf die in einem schlummernden Stärken und Potenziale zu fokussieren.

Die Praxis der Selbstliebe beinhaltet unter anderem Selbstannahme, Selbstreflexion sowie das Setzen der eigenen, persönlichen Grenzen. Dabei erfordert es ganz bewusstes Handeln und vor allem die Bereitschaft dazu, sich selbst die Möglichkeit zu geben, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. An der Liebe zu sich selbst arbeitet man meist ein Leben lang. Es ist kein Prozess, den man von heute auf morgen durchläuft. Man lernt vielmehr, über die Zeit hinweg eine positive und gesunde Beziehung zu sich selbst aufzubauen. Wer sich selbst liebt, der kann auch ein erfülltes und glückliches Leben führen - zwischenmenschliche Beziehungen können ebenso gestärkt werden.

Gründe für mangelnde Selbstliebe

Leider ist die mangelnde Liebe zu uns selbst ein weit verbreiteter Mangel, der viele Menschen betrifft. Auslöser für die fehlende Selbstwertschätzung gibt es viele. Als Hauptgrund könnte man vor allem eine negative Selbstwahrnehmung nennen. Oft sehen wir uns nämlich nicht so, wie uns andere von aussen wahrnehmen. Auch neigen wir dazu, eher unsere Ecken und Kanten zu bemerken, anstatt unsere positiven Seiten wertzuschätzen. Unser Selbstbild ist häufig so negativ, dass wir völlig ausblenden, was uns eigentlich ausmacht und wie einzigartig und wundervoll wir sind. Und welche besonderen Stärken und Fähigkeiten in uns stecken.

Ein weiterer Grund für mangelnde Selbstliebe kann aber auch in negativen Erfahrungen begründet liegen, die wir möglicherweise in unserer Kindheit gemacht haben. Zurückweisungen, fehlendes Lob seitens der Eltern oder Misserfolge können ebenfalls dafür verantwortlich sein, dass wir uns selbst nicht genug lieben.

Aber auch gesellschaftliche Vorgaben und Erwartungen, die man selbst möglicherweise gar nicht erfüllen kann/will, können Grund dafür sein, dass es einem an Selbstliebe mangelt. Vor allem wenn es um Schönheitsideale und Standards geht, die nur wenig mit der Realität zu tun haben, sind meist auch Selbstzweifel nicht weit.

Wie Sie sehen, gibt es viele Gründe für die fehlende Liebe zu uns selbst. Wichtig ist es, zu erkennen, dass man immer daran arbeiten kann, sich selbst mehr zu lieben. Selbstreflexion und positive Affirmationen beispielsweise sind zwei gute Wege, sich selbst mehr lieben zu lernen. Folgend möchten wir Ihnen zehn Affirmationen für mehr Selbstliebe mit auf den Weg geben.

Affirmationen für mehr Selbstliebe: Auf dem Weg zur inneren Stärke und Selbstakzeptanz

Affirmationen können ein kraftvolles, spirituelles Tool sein, mit dem man nicht nur das eigene Selbstbewusstsein stärken, sondern auch ein positives Selbstbild schaffen kann. Doch was sind Affirmationen überhaupt?

Affirmationen sind positiv formulierte Aussagen, die man für sich laut oder in Gedanken immer wieder wiederholt, um so das eigene Unterbewusstsein auf gewisse Weise zu beeinflussen. Man kann sie auch als mentale Übung bezeichnen, mit welcher man die Akzeptanz und Wertschätzung zu sich selbst steigert.

Die folgenden zehn Affirmationen können Sie ganz einfach in Ihren Alltag integrieren und sie immer dann wiederholen und aufsagen, wenn Sie einen Moment der Ruhe haben.

10 Beispiele für Affirmationen für mehr Selbstliebe:

Ich bin es wert, bedingungslos geliebt zu werden.
Ich akzeptiere mich so, wie ich bin - mit allen Stärken und mit allen Schwächen.
Ich bin wertvoll und einzigartig.
Ich verdiene es, erfüllt und glücklich zu leben.
Ich liebe und schätze meinen Körper so wie er ist.
Ich strotze vor Selbstvertrauen und innerer Stärke.
Ich habe immer das Recht, dass meine Grenzen respektiert werden.
Ich bin frei von negativen Gedanken und Selbstzweifeln.
Ich bin mitfühlend und liebevoll im Umgang mit mir selbst.
So, wie ich bin, bin ich genau richtig.



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